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Wenn du nur noch funktionierst: der erste Schritt zur Selbstführung

Autorenbild: Ursula Kübe
Ursula Kübe
3. Sept.
2 Min. Lesezeit

„Ich funktioniere doch." Diesen Satz höre ich oft, und meistens klingt er fast wie eine Entschuldigung. Als wäre Funktionieren das Mindeste, was man abliefern muss, um dazuzugehören.

Ich kenne den Satz von innen. Es gab Jahre, in denen ich morgens aufgestanden bin und abgearbeitet habe, was der Tag verlangt hat. Im Business und zu Hause lief das gleich ab. Abends war ich innerlich leer und wusste nicht mal genau, warum – nach außen erfolgreich, innen auf Reserve.


Warum sich ständiges Funktionieren von außen wie Stärke anfühlt


Das Verrückte an diesem Dauer-Funktionsmodus ist, dass er von außen wie Stärke aussieht. Du bist die Zuverlässige, die immer liefert und bei der nichts liegen bleibt. Niemand sieht, dass du innerlich längst auf Reserve läufst.

Warum hört das nicht von allein auf? Weil es dabei nicht um deinen Kalender geht. Es geht um ein Selbstbild, das früh gelernt hat, dass du dann in Ordnung bist, wenn du lieferst. Seitdem beweist du es dir jeden Tag neu.

Solange dieses Bild unangetastet bleibt, hilft kein besseres Zeitmanagement. Du organisierst dann nur dein Funktionieren effizienter. Der Kern bleibt gleich.

Wo fängt Veränderung also wirklich an?


Deine inneren Antreiber erkennen: die Stimme, die „streng dich an" sagt


Der erste Schritt ist unbequem und klein zugleich: einmal innehalten und die Stimme hören,

die dich antreibt – deine inneren Antreiber. Bei den meisten sagt sie etwas wie „streng dich an" oder „du darfst jetzt nicht schlappmachen". Diese Stimme fühlt sich an wie die Wahrheit. Dabei ist sie nur ein alter Satz, den du irgendwann übernommen hast.

Dann kommt der Teil, den viele überspringen: diesen Satz zu hinterfragen, statt ihm zu gehorchen. Stimmt es wirklich, dass dein Wert an deiner nächsten Leistung hängt? Oder ist das eine Überzeugung, die sich über die Jahre nur echt angefühlt hat?


Selbstführung beginnt im kleinen Moment, in dem du anders entscheidest


Und der schwerste Schritt ist der, vor dem sich fast alle drücken: einmal etwas nicht tun, obwohl die Stimme schreit. Sag einmal Nein. Nimm dir einen Abend frei, ohne ihn produktiv zu machen. Und halte dann aus, dass die Welt trotzdem weiterläuft.

Genau da beginnt Selbstführung. In dem kleinen Moment, in dem du einmal anders entscheidest als dein Automatikprogramm.


Wissenschaftlich fundiert: Ergebnisse meiner Wirksamkeitsstudie


Ich habe für diesen Weg lange gebraucht und bin ihn selbst gegangen, bevor ich ihn begleitet habe. In meiner Masterarbeit habe ich die Wirkung meines Programms an zwölf Frauen überprüft. Ihre Selbstwirksamkeit und ihr Wohlbefinden nahmen messbar zu. Alte Antreiber verloren an Kraft. Das Funktionieren wurde leiser, weil das Bild darunter sich verändert hat.


Wenn du gerade merkst, dass auch du als Unternehmerin oder selbstständige Frau nur noch funktionierst, dann komm zu meinem kostenlosen Erstgespräch. Wir schauen in Ruhe, welcher alte Satz dich antreibt und wie du anfängst, dich selbst zu führen. In deinem Tempo, an der Wurzel.



Der Rechner ist an - aber wer führt hier wen?
Der Rechner ist an - aber wer führt hier wen?

 
 
 

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