Hast du den Mut, dir vorzustellen, wie du mit 80 zurückblickst?

Es gibt eine Übung, die unbequem ist und trotzdem unglaublich klärend. Stell dir vor, du bist 80 Jahre alt und schaust auf dein Leben zurück. Was macht dich dann stolz? Und was würdest du bereuen?
Ich bin über diese Frage vor Jahren gestolpert, durch ein Buch der Palliativpflegerin Bronnie Ware. Sie hat aufgeschrieben, was Menschen am Lebensende am meisten bereuen. Ganz oben steht ein Satz, der mich bis heute begleitet. Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben.
Dieser Satz war für mich ein Spiegel. Ich habe damals funktioniert und viel geleistet. Und ich habe gespürt, dass ich auf genau dieses Bedauern zusteuere.
Warum wirkt der Blick vom Ende her so stark? Weil er den ganzen Alltagslärm wegnimmt. Die Mail, die noch fehlt, der Termin morgen, all das wird mit 80 bedeutungslos. Übrig bleibt die Frage, ob du dein Leben gelebt hast oder das von anderen.
Und da kommt etwas zum Vorschein, das viele Frauen überrascht. Sie merken, dass sie gar keine eigenen Ziele haben. Sie wissen genau, was ihr Mann braucht, was die Kinder brauchen, was die Firma braucht. Was sie selbst wollen, hat sie lange niemand gefragt. Sie am wenigsten.
Das ist kein Grund zur Scham. Es ist das Ergebnis von Jahrzehnten, in denen andere zuerst kamen. Eigene Ziele muss man sich dann erst wieder erlauben.
Genau hier fängt meine Arbeit an. Bevor es um Ziele setzen und Pläne geht, kommt die Frage, ob du dir überhaupt erlaubst, eigene Ziele zu haben. Das klingt klein. Es verändert alles.
Und weil ich Psychologin bin, bleibt das keine schöne Idee. In meiner Begleitstudie zum Master stieg die Selbstwirksamkeit der Teilnehmerinnen in zwölf Wochen um 13 Prozent. Frauen, die vorher kein einziges eigenes Ziel benennen konnten, hatten am Ende eines.
Du musst mit dieser Übung dein Leben nicht umkrempeln. Es reicht, dir zehn Minuten zu nehmen und dir vorzustellen, du bist 80. Schreib auf, worauf du dann stolz sein willst. Dieser Zettel zeigt dir ziemlich genau, wohin es gehen soll.
Wenn dich diese Frage trifft, dann komm zu meinem kostenlosen Erstgespräch. Wir schauen uns an, was du eigentlich willst und was dich bisher davon abgehalten hat, es ernst zu nehmen. In deinem Tempo, an der Wurzel.




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