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Wenn das alte Ich nicht mehr passt

Autorenbild: Ursula Kübe
Ursula Kübe
24. Sept.
2 Min. Lesezeit

Es gibt einen Moment in der Lebensmitte, der sich erst ganz leise ankündigt. Etwas verändert sich, und die Frau, die du jahrelang warst, passt plötzlich nicht mehr.


Manchmal ist der Auslöser deutlich, etwa wenn die Kinder ausziehen oder eine lange Rolle wegfällt. Manchmal ist es nur ein leises Gefühl, dass es so nicht weitergeht.


Was in so einem Moment wirklich passiert, wird oft falsch verstanden. Es fühlt sich an wie Scheitern. Als hättest du den Boden unter den Füßen verloren. Als wärst du auf einmal nicht mehr die, die alles im Griff hat.


Dahinter steckt aber etwas ganz anderes. Du bist aus deinem alten Selbstbild herausgewachsen.


Ein Selbstbild ist nichts Festes. Es entsteht in einer bestimmten Zeit, für ein bestimmtes Leben. Das Bild, das mit dreißig zu dir gepasst hat, muss mit über fünfzig nicht mehr passen. Und wenn es reibt, ist das kein Defekt. Es ist ein Hinweis.


Genau hier setzt meine Arbeit an. Wir bauen ein Selbstbild, das zu dem Leben passt, das jetzt vor dir liegt. Wir schauen uns die Kette darunter an, von der Überzeugung über das Selbstbild bis zu dem, was du jeden Tag tust.


Und weil ich Psychologin bin, bleibt es nicht bei einer Idee. In meiner Studie habe ich elf Frauen zwölf Wochen begleitet. Danach waren ihre Selbstwirksamkeit und ihr Wohlbefinden messbar höher. Viele haben in dieser Zeit genau diesen Übergang gemeistert.


Der Umbruch, der sich erst wie ein Verlust anfühlt, ist oft der Anfang von etwas Echtem. Am Ende wirst du mehr zu der, die du unter den alten Rollen schon bist.


Wenn du gerade spürst, dass dein altes Ich dir zu eng geworden ist, dann komm zu meinem kostenlosen Erstgespräch. Wir schauen uns an, welches Selbstbild in dein nächstes Kapitel gehört und wie du dorthin kommst. In deinem Tempo, an der Wurzel.


 
 
 

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