Warum sich dein Erfolg nicht wie Erfolg anfühlt

Es gibt eine Sorte Erschöpfung, die von außen niemand sieht. Du bist erfolgreich, dein Unternehmen läuft, auf dem Papier stimmt alles. Und trotzdem stellt sich dieses Gefühl von Erfolg einfach nicht ein.
Vielleicht kennst du den Moment. Du erreichst etwas, worauf du lange hingearbeitet hast. Der Stolz darüber hält vielleicht eine Minute, dann wartet schon der nächste Punkt auf der Liste.
Lange habe ich geglaubt, das läge an mir. Vielleicht bin ich einfach nicht der Typ, der sich freuen kann, dachte ich. Heute weiß ich, dass das wenig mit meinem Charakter zu tun hatte. Dahinter stand eine Überzeugung, die ich nie hinterfragt habe.
Diese Überzeugung geht ungefähr so. Ich bin dann genug, wenn ich genug geleistet habe. Klingt harmlos, ist aber eine Falle. Denn die Messlatte für genug ist nie fest. Sie wandert mit. Kaum hast du ein Ziel erreicht, rückt das eigentliche Genug ein Stück weiter.
So entsteht ein Zustand, den viele leistungsstarke Frauen kennen. Du arbeitest hart und erreichst ein Ziel nach dem anderen. Und innerlich bleibst du hungrig, weil das Sattwerden an eine Bedingung geknüpft ist, die sich ständig nach hinten schiebt.
Der Ausweg war für mich überraschend. Er lag nicht darin, noch mehr zu erreichen, sondern eine Ebene tiefer. Ich habe angefangen, den Satz zu hinterfragen, der mich angetrieben hat. Stimmt es wirklich, dass mein Wert an meiner nächsten Leistung hängt? Oder habe ich das irgendwann übernommen und nie geprüft? In dem Moment, in dem dieser Satz ins Wanken gerät, darf ein Erfolg zum ersten Mal einfach ein Erfolg sein.
Dass das keine reine Kopfsache ist, habe ich in meiner Masterarbeit überprüft. Über zwölf Wochen habe ich zwölf Frauen begleitet. Ihre Selbstwirksamkeit und ihr Wohlbefinden nahmen messbar zu und ihre alten Antreiber verloren an Kraft. Geleistet haben sie genauso viel wie vorher. Den Unterschied haben sie innerlich gespürt.
Wenn du deine Erfolge kennst, sie aber nie richtig fühlst, dann komm zu meinem kostenlosen Erstgespräch. Wir schauen uns an, welcher Satz dein Genug immer weiter wegschiebt und wie du ihn veränderst. In deinem Tempo, an der Wurzel.




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