Warum „sei einfach du selbst" nicht reicht

Es gibt einen Rat, den fast jede Frau in meiner Arbeit schon hundertmal gehört hat. Sei einfach du selbst, heißt es dann. Trau dich, leg die Maske ab. Gut gemeint, und trotzdem hilft es selten.
Ich habe diesen Rat früher selbst gehasst. Weil er so klingt, als bräuchte es nur ein bisschen Mut. Als stünde ich mir nur aus Bequemlichkeit selbst im Weg.
Ich weiß aus meinem eigenen Leben, dass es so nicht funktioniert. Ich habe jahrelang Masken getragen, im Business und zu Hause, als die Zuverlässige, bei der alle andocken. Ich habe das nicht mit Absicht getan. Ich kannte es einfach nicht anders.
Der Grund, warum der Rat nicht greift, liegt tiefer. Eine Maske ist keine Angewohnheit, die man mal eben ablegt. Sie ist ein Selbstbild, das früh gelernt hat, dass du dazugehörst, wenn du funktionierst und lieferst.
Dieses Bild hat dich lange beschützt. Es hat dir einen Platz gegeben und dafür gesorgt, dass du gebraucht wirst. Kein Wunder, dass es sich nicht mit einem guten Vorsatz auflöst.
Genau hier unterscheidet sich meine Arbeit von vielem, was man sonst hört. Statt dich zu motivieren oder dir Grenzen-Tipps zu geben, schauen wir uns die Kette darunter an, von der Überzeugung über das Selbstbild bis zu dem, was du jeden Tag tust.
Und weil ich Psychologin bin, bleibt es nicht bei einer schönen Idee. Ich habe die Wirkung meines Programms in einer Studie überprüft. Elf Frauen, zwölf Wochen. Danach waren ihre Selbstwirksamkeit und ihr Wohlbefinden messbar höher. Das ist der Unterschied zwischen Hoffnung und einem Weg, der überprüft ist.
Am Ende geht es darum, wieder die zu werden, die du unter all den Masken schon bist. Vom Maskenbildner deines Lebens zur Hauptdarstellerin.
Wenn du spürst, dass du seit Jahren eine Rolle hältst, die sich nicht mehr nach dir anfühlt, dann komm zu meinem kostenlosen Erstgespräch. Wir schauen uns an, welche Maske dich noch hält und wie du anfängst, sie abzulegen. In deinem Tempo, an der Wurzel.




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