Warum ich ab heute anders schreibe: Über Sog, Wahrheit und die Entscheidung, die Maske abzulegen

Heute habe ich in der Meditation eine Entscheidung getroffen:
Ab jetzt zeige ich mich echt. Mit allem, was zu mir gehört. Das klingt einfach. Für mich war es das lange nicht.
Die saubere Version Jahrelang habe ich funktioniert. Ich habe eine Version von mir nach außen gehalten, die richtig war und bei der nichts wackelte. Sie wirkte kompetent und hatte alles im Griff.
Diese Version hat mich geschützt Sie hat auch dafür gesorgt, dass mir niemand wirklich nahekam. Denn eine geglättete Version berührt keinen. Perfekt ist glatt. An glatt findet niemand Halt. Man scrollt daran vorbei, weil es nichts gibt, woran man hängen bleibt.
Warum ich mich versteckt habe? Mich zu zeigen hieß für mich lange, angreifbar zu sein. Solange ich die Fassade halte, kann mich keiner verletzen. Also habe ich lieber getragen und die Starke gegeben, die alles schafft.
Als Psychologin weiß ich heute, wie dieser Mechanismus funktioniert:
Das Verstecken kommt aus einem alten Selbstbild, aus einer Überzeugung wie „ich bin nur sicher, wenn ich funktioniere“. Aus diesem Bild heraus handelt man, ohne es zu merken und irgendwann wundert man sich, warum sich das eigene Leben anfühlt, als liefe es an einem vorbei.
Was sich heute ändert?
Ich habe verstanden, dass Sog nur durch Wahrheit entsteht. Menschen bleiben bei dem, was echt ist. Bei der Frau, die etwas riskiert und zeigt, was sie wirklich denkt, und die auch ihre Brüche nicht wegretuschiert.
Deshalb schreibe ich hier ab jetzt anders. Persönlicher. Mit meiner Geschichte und mit den unbequemen Wahrheiten, die ich lange für mich behalten habe.
Für dich
Vielleicht kennst du das. Nach außen stimmt alles und trotzdem hast du das Gefühl, dass die Menschen eine Rolle sehen und nicht dich. Das ist kein Zufall und kein Makel. Es ist ein altes Bild von dir, das dich das Verstecken gelehrt hat.
Vom Maskenbildner zur Hauptdarstellerin des eigenen Lebens
Das ist mein Thema und ich fange bei mir selbst an. Wenn du magst, begleite mich auf diesem Weg. Ich schreibe hier ehrlich, was echt ist. Und ich bleibe. Auch dann, wenn es still wird oder unbequem und wahr.





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