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Es ist nicht zu spät, dir selbst noch einmal zu begegnen

Autorenbild: Ursula Kübe
Ursula Kübe
11. Sept.
1 Min. Lesezeit

Irgendwann Mitte vierzig, Anfang fünfzig kommt bei vielen Frauen ein Satz auf. Meist kommt er leise und oft nachts. Dafür bin ich jetzt zu alt.


Zu alt, um noch einmal von vorn anzufangen. Zu alt, um sich zu fragen, wer man eigentlich sein wollte, bevor das Leben dazwischenkam.


Ich kenne diesen Satz von innen, ich habe ihn selbst oft genug gedacht. Und ausgerechnet in dieser Zeit habe ich meine Masterarbeit geschrieben. Ich habe sie mit einundfünfzig verfasst, gegen den Zweifel, ob das in meinem Alter überhaupt noch Sinn ergibt. Aus dieser Arbeit ist mein heutiges Programm entstanden.


Was ich dabei gelernt habe, gilt weit über mich hinaus. Der Gedanke, zu alt zu sein, ist selten eine Tatsache. Er ist ein Selbstbild, das sich als Tatsache verkleidet.


Dieses Bild ist irgendwann in dir entstanden, aus Sätzen, die du gehört und geglaubt hast. Was einmal entstanden ist, kannst du auch wieder verändern. Unabhängig davon, wie viele Kerzen zuletzt auf deinem Kuchen standen.


Was heißt das ganz praktisch? Du musst dein Leben nicht umkrempeln, um dir selbst wieder zu begegnen. Es reicht, eine einzige Frage wieder zuzulassen, die du dir lange verboten hast. Was will eigentlich ich?


In meiner Masterarbeit habe ich das an zwölf Frauen überprüft. Über zwölf Wochen nahmen ihre Selbstwirksamkeit und ihr Wohlbefinden messbar zu. Das Alter erwies sich dabei sogar als Vorteil. Diese Frauen wussten längst, was sie nicht mehr wollten.


Wenn dich der Gedanke, zu spät dran zu sein, ausbremst, dann komm zu meinem kostenlosen Erstgespräch. Wir schauen uns an, welches alte Bild dich festhält und wie du wieder anfängst, dir selbst zu begegnen. In deinem Tempo, an der Wurzel.

 
 
 

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