Warum wir uns oft nicht erlauben, glücklich zu sein
- Ursula Kübe

- 8. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Gestern war ich auf einer Beerdigung.
Und ein Gedanke ist geblieben:
Meine Patentante hat ihr Leben so gestaltet, wie es für sie richtig war.
Nicht perfekt
Nicht immer einfach
Aber stimmig
Und genau das hat man gespürt.
Es war nicht das Gefühl von „alles richtig gemacht“.
Sondern von: Sie hat sich erlaubt, ihr eigenes Leben zu leben.
Das klingt selbstverständlich.
Ist es aber nicht.
In dem Buch über die fünf Dinge, die Menschen am Ende ihres Lebens bereuen,taucht immer wieder ein Punkt auf: dass sie sich nicht erlaubt haben, glücklich zu sein
Nicht, weil sie es nicht wollten, sondern weil sie funktioniert haben:
Weil sie Erwartungen erfüllt haben
Weil sie Verantwortung getragen haben
Und genau das sehe ich auch in meiner Arbeit.
Menschen, die stark sind, die viel tragen und die irgendwann an einen Punkt kommen, an dem sie merken: So kann es nicht weitergehen.
Nicht, weil im Außen etwas falsch ist, sondern weil sich innerlich etwas verschoben hat.
Viele suchen dann nach Lösungen:
Mehr Struktur
Mehr Disziplin
Neue Ziele
Doch oft liegt das eigentliche Thema woanders - bei einer einzigen Frage:
Darf ich das überhaupt?
Darf ich es mir leichter machen?
Darf ich meinen eigenen Weg gehen?
Darf ich glücklich sein – ohne alles perfekt im Griff zu haben?
Viele haben darauf nie bewusst eine Antwort gefunden und bleiben deshalb in dem, was funktioniert auch wenn es sich nicht mehr richtig anfühlt.
Vielleicht beginnt Veränderung nicht mit einer neuen Entscheidung, sondern mit etwas viel Grundlegenderem:
👉 Erlaubst du dir eigentlich, glücklich zu sein?




Kommentare