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Kontrolle ist nicht immer Stärke – manchmal ist sie ein Schutzmechanismus

  • Autorenbild: Ursula Kübe
    Ursula Kübe
  • 1. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Menschen mit einer dominanten Persönlichkeit werden oft als durchsetzungsstark, entscheidungsfreudig und verantwortungsbewusst beschrieben.


Diese Eigenschaften können echte Stärken sein.

Doch sie erzählen nicht die ganze Geschichte.


Verhalten und Motivation sind nicht dasselbe


Zwei Menschen können beide viel Verantwortung übernehmen.

Beide treffen schnelle Entscheidungen.

Beide führen Teams.

Und trotzdem handeln sie aus völlig unterschiedlichen inneren Haltungen.


Der eine vertraut sich selbst und anderen.

Der andere glaubt, alles kontrollieren zu müssen.


Das Verhalten sieht ähnlich aus.

Die Motivation dahinter nicht.


Warum Kontrolle Sicherheit geben kann


Kontrolle vermittelt zunächst ein gutes Gefühl.

  • Wer alles im Blick behält, fühlt sich vorbereitet.

  • Wer alles selbst macht, vermeidet vermeintlich Fehler.


Kurzfristig kann das entlastend wirken.

Langfristig wird daraus jedoch oft eine Belastung.


Nicht nur für die Person selbst, sondern auch für ihr Umfeld.


Das Selbstbild macht den Unterschied


Aus meiner Sicht ist deshalb nicht die entscheidende Frage: „Wie dominant ist ein Mensch?“

Sondern: „Was gibt ihm das Gefühl von Sicherheit?“


  • Ist es Vertrauen?

  • Ist es Kontrolle?


Genau hier beginnt das Selbstbild.

Denn unser Selbstbild beeinflusst, wie wir Verantwortung leben, wie wir führen und wie wir mit Unsicherheit umgehen.


Selbstführung beginnt mit Selbsterkenntnis


Persönlichkeit beschreibt unsere bevorzugte Art zu handeln.

Das Selbstbild entscheidet, aus welcher inneren Haltung wir handeln.

Deshalb geht es in meiner Arbeit darum, das Selbstbild so zu stärken, dass Persönlichkeit ihre Stärken entfalten kann – ohne von Angst oder Unsicherheit gesteuert zu werden.


Denn Führung beginnt nicht bei Kontrolle - sie beginnt bei innerer Sicherheit.



 
 
 

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