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Das Selbstbild im Körper – Haltung, Spannung & Verhalten

  • Autorenbild: Ursula Kübe
    Ursula Kübe
  • 27. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Wie sich dein inneres Bild von dir in deiner äußeren Präsenz zeigt


Dein Selbstbild ist nicht nur ein innerer Gedanke –es zeigt sich in deinem Körper.

In deiner Haltung. In deiner Mimik. In deiner Körperspannung. In deiner Art, dich im Raum zu bewegen.


Ob du dich „klein machst“, Raum einnimmst, unsicher wirkst, dich abgrenzt oder offen zeigst – das alles sagt etwas darüber aus, wie du dich selbst wahrnimmst.


Körper & Selbstbild – wie hängen sie zusammen?


Unser Körper ist das erste Instrument, mit dem wir lernen, auf die Welt zu reagieren.

Schon früh übernehmen wir unbewusst Haltungen, die Sicherheit versprechen – oder Anpassung.


·       Wer als Kind oft kritisiert wurde, entwickelt vielleicht eine schmale Körperhaltung.

·       Wer früh Verantwortung übernehmen musste,trägt oft Spannung in Schultern und Kiefer.

·       Wer gelernt hat, „nicht auffallen“ zu dürfen,vermeidet Blickkontakt oder nimmt wenig Raum ein.


Diese Muster sind nicht angeboren – sie sind gelernt und im Körper gespeichert.


Körpersprache als Spiegel unbewusster Glaubenssätze


Beobachte dich z. B. in typischen Situationen:


·       Wie sitzt du in einem Meeting?

·       Wie sprichst du, wenn du unsicher bist?

·       Wie bewegst du dich unter Druck?


Oft zeigen sich hier Selbstbilder wie:


·       „Ich bin nicht wichtig“

·       „Ich muss stark wirken“

·       „Ich darf mir keine Blöße geben“


Dein Körper „erzählt“ dein Selbstbild – manchmal, bevor du selbst es erkennst.


Was bedeutet das für deine Entwicklung?


Veränderung beginnt nicht nur im Kopf. Sondern oft im Körper.

Wenn du dein Selbstbild wandeln willst, hilft es, auch deine Körpersignale wahrzunehmen:


·       Wo bist du chronisch angespannt?

·       Wo hältst du dich zurück – wortwörtlich?

·       Welche Haltung nimmst du ein, wenn du „du selbst“ bist?


Diese Signale sind Einladungen: zum Hinschauen, Verstehen und Loslassen.


Fazit


Dein Körper ist ein Spiegel – und manchmal auch ein Kompass.

Er zeigt dir, was du über dich glaubst – und wo du dich wieder mehr bei dir verankern darfst.

Nicht durch Kontrolle. Sondern durch bewusstes Spüren und Neu-Wahrnehmen.


DasSelbstbild im Körper

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